Active Dreaming ⇄ Klarträumen • Ann Bliß - Intuitionscoaching
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Klarträumen vs. Active Dreaming

Klarträumen und Active Dreaming bezeichnen zwei Traumschulen. Wobei Klarträumen im deutschsprachigen Raum populärer ist. Ihnen ist gemeinsam, dass sie mit Träumen arbeiten, dass man durch Übung lernen kann, diese herbeizuführen oder zu verändern und dass Klarheit im Erleben eine Rolle spielt. Aber sind die beiden Traumarten voneinander zu trennen?

Zäumen wir das Pferd von hinten auf. Ein Klartraum, auch luzider Traum, ist ein Traum, in dem der Träumer sich dessen bewusst ist, dass er träumt. Active Dreaming ist, wenn der Träumer aktiv träumt. Klingt… ähnlich. 

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Dem Bewusstseinszustand. Klarträumen findet im Traum statt, hauptsächlich nachts während der REM-Schlafphase. Active Dreaming dagegen passiert im Wachzustand (sogenannter Tagtraum).

Auch die Methodik ist unterschiedlich. Beim Klarträumen will man das Unterbewusstsein ansprechen. Beispielsweise wird mit Autosuggestion gearbeitet, um den Körper „auszutricksen“. Active Dreaming arbeitet dafür über Trance direkt mit dem Bewusstsein.

Folgt noch der Ablauf. Klarträumer befinden sich mitten im Traum, bevor sie in Aktion treten (können). Das heißt, dass gegebenenfalls schon Ereignisse eingetreten sind auf die der Träumer keinen Einfluss hatte. Active Dreamer hingegen träumen von Beginn an bewusst mit einem Traum. Das heißt sie steuern von Anfang an die Ereignisse. 

Zuletzt die Interaktion. Klarträumer können nur in ihren eigenen Traum eingreifen. Active Dreamer können nach entsprechender Schulung – und Einladung – in fremde Träume reisen, zum Beispiel um bei Albträumen für Heilung zu sorgen. 

Diese Punkte erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie spiegeln lediglich meine Wahrnehmung des „Unterschieds“ zwischen Klarträumen und Active Dreaming wider. Ich lade alle Leser ein, sich ihre eigene Meinung zu bilden.  

Bewusstseinszustand
Methodik
Ablauf
Interaktion